Erkennungsmerkmal für Flöhe

Da sich der letzte Beitrag ausschließlich mit dem Thema „Flöhe erkennen“ beschäftigt hat, widmen wir uns in diesem dem Bekämpfen der Plagegeister. Die Einstiche der Parasiten ähneln Mückenstichen und sind dementsprechend nervig. Sie führen zu Rötungen, Schwellungen und kleinen juckenden Quaddeln. An sich sind die Stich daher zwar unangenehm, aber nicht gefährlich. Allerdings können durch Aufkratzen der Einstichstellen offene Wunden und Entzündungen entstehen, wodurch Krankheitserreger freie Bahn haben. Flöhe sollten daher stets schnell und nachhaltig bekämpft werden.

Kann man Flöhe selber bekämpfen?

Flöhe können bei frühzeitigem entdecken relativ gut selbst bekämpft werden. Haben Ihre Maßnahmen jedoch nicht den gewünschten Erfolg gebracht oder besteht die Flohplage bereits über einen längeren Zeitraum, sollte schnellstmöglich ein professioneller Schädlingsbekämpfer hinzugezogen werden

Das ist bei der Flohbekämpfung wichtig

Die Flohbekämpfung findet grundsätzlich zunächst bei der Ursache für den Befall statt. In der Regel werden Menschen nicht mehr direkt von Flöhen befallen, sondern über Haustiere wie Hunde oder Katzen eingeschleppt. Besitzen Sie keine Haustiere, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich nicht um Flöhe sondern um Bettwanzen handelt. Ganz auszuschließen ist das zwar nicht, dennoch konzentrieren wir uns nachfolgend auf die Bekämpfung von Hunde- und Katzenflöhen.

Den Tierarzt aufsuchen

Da Flöh nicht nur nervig für uns Menschen, sondern auch für die Tiere sind, ist ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich. Dort erhalten sie spezielle Antifloh-Präparate, welche die Flöhe und ihre Brut abtöten und einen erneuten kurzfristigen Befall verhindern. Zusätzlich, das wird Ihnen auch der Tierarzt raten, sollten sie das Fell Ihres Tieres regelmäßig auskämmen und kontrollieren. Floheier und Kot können so leicht entfernt werden.

Räumlichkeiten behandeln

Im nächsten Schritt ist es äußerst wichtig die direkt Umgebung und Aufenthaltsorte der Tiere zu behandeln. Dazu gehören Decken, Schlafplätze, Zwinger, Boxen, Teppichen und ähnliches. Austauschbare Dinge wie Decken sollten regelmäßig ausgetauscht werden und/oder bei mindestens 60°C gewaschen werden. Sämtliche Aufenthaltsorte müssen gründlich und regelmäßig gesaugt und nach Möglichkeit mit einem Dampfreiniger behandelt werden. Gleiches gilt für einen Befall des Betts. Waschen Sie die gesamte Bettwäsche auf mindestens 60°C, saugen die Matratze ab und dampfreinigen sie diese. Staubsaugerbeutel sollten dabei nach jedem Einsatz, außerhalb des Hauses entfernt werden. Flohbekämpfungen sind nicht an einem Tag durchzuführen. Sämtliche Maßnahmen sollten für eine effektive Beseitigung ca. 1-2 Wochen lang durchgeführt werden.

Fazit

Sind Sie Besitzer von Haustieren, ist es wichtig die Anzeichen für einen Flohbefall früh erkennen zu können, um selbstständig Herr der Lage zu werden. Hat sich der Befall bereits stark ausgebreitet oder helfen die beschriebenen Maßnahmen nicht, führt kein am professionellen Schädlingsbekämpfer vorbei. Verzichten Sie bei der Bekämpfung im Haus unbedingt auf chemische Mittel und Sprays. Nicht nur deren Zusammensetzung und Wirksamkeit ist fraglich. Bei nicht sachgemäßer Anwendung können Gefahren für die Gesundheit von Mensch und Tier entstehen.

Bildnachweis: CC BY-SA 2.5 es

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