Reismehlkäfer

Gattung

Rotbrauner Reismehlkäfer (Tribolium castaneum)
Ordnung: Käfer
Familie: Schwarzkäfer

Aussehen

Der Reismehlkäfer wird zwischen 2,3 und 4,4 mm lang. Er hat eine schmale, längliche Form und eine rotbraune Färbung. Auf den Flügeldecken sind feine Längslinie zu erkennen. Die Larven erreichen ausgewachsen eine Länge von ca. 8 mm. Am Hinterende befinden sich zwei nach oben gerichtete Dornen.

Nahrung

Der Reismehlkäfer befällt hauptsächlich Getreide, das bereits beschädigt ist oder von anderen Schädlingen angefallen wurde. Bruchgetreide bzw. Getreide bei dem die Kornhülle geplatzt oder aufgerissen wird präferiert. Samen, Nüsse, Trockenobst, sowie Pressrückstände stehen ebenfalls auf dem Speiseplan.

Schadpotential

Die Käfer verunreinigen das Getreide durch Kot, Käferreste und Fraßrückstände. Durch Rückstände der Larven werden Nahrungsmittel für den menschlichen Verzehr ungeeignet.

Lebensweise und Fortpflanzung

Der Rotbraune Reismehlkäfer ist ein Schädling der ursprünglich in warmen Klimazonen beheimatet ist. Die Einschleppung erfolgt häufig durch Importe aus Afrika, Südamerik oder Australien. Daher hält sich dieser Käfer oft nur in warmen Großmühlen auf. Die Larven und Käfer fallen nur bereits beschädigtes Getreide an.

Nachweis

Ein Nachweis kann durch die Aussiebung des Lagergutes oder Pheromonfallen erbracht werden.

Bekämpfung

Befallene Lagerräume und befallenes Getreide kann mit Phosphorwasserstoff, Kohlenstoffdioxid oder Stickstoff begast werden.

Prävention

Nach der erfolgreichen Bekämpfung eines Befalls, sollte vor der Neueinlagerung eine chemische Behandlung der Leerräume durchgeführt werden. Eine regelmäßige Reinigung der Lager, Maschinen und Transportwege unterstützt die Vorbeugung gegen einen erneuten Befall.

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