Marder

Da wir aktuell häufig Anfragen bezüglich Marderproblemen bekommen, liegen uns zurzeit recht viele Fotos von verursachten Schäden vor, die wir euch vorstellen möchten.

Marder unterliegen speziellen Gesetzen

In einem unserer früheren Beiträge, haben wir bereits über Marder und wie man sie vertreibt berichtet. Auch wenn sie große Schäden anrichten können, ist es wichtig, nochmals zu erwähnen, dass die Tiere dem Jagd- und Naturschutzgesetzt unterliegen. Daher dürfen sie nicht gejagt oder geschossen werden. Nur speziell ausgebildetes Fachpersonal mit einem Jagd- und Fangfallen-Schein ist dazu autorisiert. Zudem gibt es in jedem Bundesland verschiedene Schonzeiten und –gebiete, in denen das Jagen von Mardern generell verboten ist. Verstöße gegen diese Auflagen, ob durch Privatpersonen oder Kammerjäger, können mit Bußgeldern bis zu 5.000€ oder sogar Freiheitsstrafen geahndet werden. Greifen Sie daher niemals selber zu Marderfallen oder sonstigen Mitteln um den Marder zu vertreiben. Holen Sie sich zumindest immer den Rat eines professionellen Schädlingsbekämpfers ein.

Marder auf dem Dachboden

Einschlupfmöglichkeit für Marder
Was im linken Bild noch recht unscheinbar aussieht und einem Laien nicht weiter auffällt, wird im rechten Bild schon etwas deutlicher. Beschädigte oder nicht fachgerecht angebrachte Dachziegel sind für Marder eine gute Möglichkeit, um in Häuser einzudringen. Um die Dachziegel herum finden sich zudem eine Menge Spuren. Ein eindeutiger Hinweis, dass an dieser Stelle ein Schädling sein Unwesen treibt. Bei einem Verdacht auf einen Marderbefall, sollte zuerst immer untersucht werden, welche Ein- und Ausgänge das Tier nutzen kann. Nur wenn die Einschlupfmöglichkeit gefunden und beseitigt bzw. repariert wird, kann eine Mardervertreibung auf lange Sicht erfolgreich sein.

Marder vertreiben reicht nicht aus

Marderschäden an der Isolierung
Auf den nächsten Bildern sieht man, wie radikal sich Marder durch das Holz und die Isolierung unter den Dachziegeln arbeiten können. Ein Hindernis stellt das für die Tiere nicht dar. Im Gegenteil nutzen sie das Isoliermaterial sogar mit Vorliebe für ihr Lager. Wie man sich jetzt vorstellen kann, ist es im Falle eines Marders auf dem Dachboden nicht damit getan, den Marder zu vertreiben. Werden die Ein- und Ausgänge nicht fachmännisch verschlossen und repariert, werden schnell andere unerwünschte Besucher diese Möglichkeit aufsuchen. Zudem dringt die Feuchtigkeit ein und verursacht rasant Schimmel, der den Schaden noch weitaus größer werden lässt.

Folgeschäden durch Marderbefall

Schimmel nach Marderbefall
Auf den letzten beiden Bildern wird dies sehr deutlich. Durch die Löcher, die der Marder in das Holz und die Isolierung gerissen hat, ist unbemerkt Feuchtigkeit durchgesickert. So können sich in relativ kurzer Zeit Schimmelpilze entwickeln und großflächig ausbreiten. Entdeckt man diese Schäden zu spät, können die Kosten für eine Reparatur schnell sehr hoch werden.

Daher ist unser professioneller Rat bei einem Marderbefall: Immer den Kammerjäger hinzuziehen.
Abgesehen von der Vergrämung, die nur durch Fachpersonal durchgeführt werden sollte, haben professionelle Kammerjäger immer die Ursache und eventuellen Folgen im Blick. Entscheidet man sich dagegen, können die Kosten für Reparaturen und Reinigungen schnell, die eines Kammerjägers übersteigen.

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